Im Portrait. "Donauschwaben"-Zweig


Ein historischer Abriss

Der als "Donauschwaben" titulierte Graeff΄sche Ast, eventuell abstammend von Abraham op den Graeff (1485-1563), hat seinen Ursprung im deutschen Schwabenland. Diese Familie siedelte sich im 18. Jahrhundert unter den Habsburgern Maria Theresia und Joseph II. an der damaligen östlichen Grenze der Monarchie an. Es ist noch nicht bestätigt ob dieser Ast den Nachfahren der Op den Graeff (Abrahamschen Linie) aus Bad Kreuznach, einer anderen Op den Graeff΄schen Familie entstammte oder einer anderen, wohl nicht verwandten, deutschen Familie zugehörig ist.

 

Die Familie siedelte im Gebiet der Flüße Theiss/Donau (Pannonische Tiefebene, heutzutage größtenteils in Ungarn gelegen). Der Stammvater des Astes könnte Michael Gräff (geb. 1726 in Atschau, Ungarn; gest. 1794 in Filipowa, Batschka) gewesen sein. Von dort breiteten sich die Ankömmlinge aus, worunter auch in das ehemalige Staatsgebiet Jugoslawiens, in die Batschka, aus. Das bemerkenswerte an diesem Ast ist die Tatsache dass er ua in zwei Zweige aufgeteilt ist, die zeitlich versetzt, jeder für sich, den Weg vom jugoslawischen Gebiet nach Österreich fanden.

 

Der erste Zweig gelangte um 19.. aus der Batschka nach Österreich und ist heutzutage in Salzburg beheimatet. Der zweite Zweig wanderte 1947 ebenfalls nach Österreich, genauer nach Wels, ein.

 


Die Geschichte von Frau Maria Horvath, geborene Gräff (Zweig Wels)

Frau Maria Horvath, geborene Gräff, wurde 19 im damaligen jugoslawischen Dorf als Tochter einer Kleinhäuslerfamilie geboren.